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Sonntag, 2. August 2015

Zuschauer warten auf unsere Ankunft

2.8.15    Dokkum - Sneek   40 sm - 7,4 mh


Heute geht es weiter durch den Dokkumer Ee nach Leeuwarden. Hier machen wir eine kurze Mittagspause im Park. Danach geht es weiter durch den Harinxmakanal und Frieslands Kanäle Richtung Grouw. An den beiden Eisenbahnbrücken haben wir - wie üblich - einen etwas längeren Aufenthalt. Danach geht es aber zügig weiter. Um 16.20 h in Grouw entscheiden wir, doch noch weiterzufahren nach Sneek. Auf dem Sneeker Meer ist die Hölle los. Im Rahmen der "Sneeker Week" findet dort gerade eine Regatta statt.Hunderte von Booten, meistens kleinere Motorboote und Schlauchboote, aber auch einige größere Yachten liegen dort vor Anker und beobachten das Rennen. Am Ufer sitzen ebenfalls eine Menge Zuschauer. Aber ich vermute, das sind unsere Fans, die uns nach der glücklichen Heimkehr willkommen heißen.
Wir glauben nicht, dass wir bei einem solch großen Event in Sneek einen Liegeplatz bekommen und legen noch vor Sneek an einem von Schilf gesäumten Ufer an. Nun schauen wir den "Heimkehrern" von der Regatta zu. Den ganzen Abend fahren jede Menge Schiffe nach Sneek rein. Um ca. 20.00 h kehrt aber Ruhe auf dem Wasser ein und wir geniessen die friesische Abendsonne.

Samstag, 1. August 2015

14 Brücken und Wasserbüffel

1.8.2015    Groningen - Delfzijl  41 sm  6,4 mh

Pünktlich für die erste Brückenöffnung starten wir um 9.00 h. ImKonvoi von 8 Schiffen geht es mitten durch Groningen. 14 Brücken müssen hier für uns geöffnet werden. Fast 2 Stunden dauert die Passage durch Groningen. Dann erreichen wir Wiesen und Felder bis zum Lauwersmeer.






Unterwegs
sehen wir eine riesige Herde Wasserbüffel, die wohl hier in einer Art Naturreservat leben. In Lunegat, einer kleinen Marina hinter dem Lauwersmeer tanke ich nochmal voll. Dabei passiert das Malheur: ich sehe eine kleine Stufe nicht und knicke mit dem linken Fuß um. Höllische Schmerzen und ein schnell anschwellender Knöchel lassen nicht lange auf sich warten. Jetzt muß schnell eine schmerzstillende Salbe drauf und eine Kühlung, aber großartig belasten ist nicht möglich. So nehme ich wieder hinter dem Ruder Platz und lege den Fuß hoch. Kurz nach 18.00 h legen wir in Dokkum an.

Freitag, 31. Juli 2015

Groningen ist einen Besuch wert

31.7.2015    Delfzijl - Groningen    18 sm - 5,1 mh

Bereits donnerstags rufe ich an der besagten Brücke an und erhalte die Bestätigung, dass sie morgen, Freitag, wieder passiert werden kann. 
Freitag morgen fahren Ulla und ich mit dem PKW nach Warns, lassen uns von unserem Hafenmeister schnell nach Stavoren zum Zug bringen und fahren damit dann weiter über Leeuwarden, Groningen nach Delfzijl. Christa, die ihre Männer am Morgen bereits nach Delfzijl gebracht hat (sie wollen wieder aussenrum nonstop via Vlieland nach Workum) wartet auf uns am Bahnhof und bringt uns zur MILES & MORE. Na, diese Logistik hat ja perfekt geklappt - gelernt ist gelernt! Nach einer Tasse Kaffee legen wir noch am Nachmittag ab mit Ziel Groningen. Ohne Probleme, Aufenthalte und Sperrungen kommen wir bis vor die Autobahnbrücke in Groningen. Hier müssen infolge des starken Berufverkehrs 90 Minuten auf die Öffnung warten. Um 19.00 h machen wir schliesslich fest im
Osterhaven mitten in Groningen. Von der Hafenmeisterin bekommen wir eine Restaurant-Empfehlung für's Abendessen, die wir auch gerne annehmen. Und es war wirklich ein sehr guter Tip: Restaurant WEEVA. Danach machen wir noch eine kurze Exkursion durch die Stadt. Groningen ist sehr schön, ein Platz reiht sich an den anderen, umsäumt mit vielen Restaurants, Bars, Bistros. Es lohnt sich, hier nochmal etwas mehr Zeit zu verbringen und das Flair zu genießen.